Oostflakkee
Die Gemeinde Oostflakkee ist die östlichste Gemeinde von Goeree-Overflakkee und bildet eine Art Verbindungsglied zwischen der Randstad (dem westniederländischen Ballungsraum) und dem sogenannten Delta.
Oostflakkee besteht aus vier Wohnkernen: Zwei davon, Den Bommel und Ooltgensplaat, liegen am Haringvliet. Über die Wasserroute Rotterdam-Antwerpen war Ooltgensplaat immer leicht zu erreichen.
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Früher war der Ort eine Festung, was noch deutlich wird am Fort Prins Hendrik von 1600, das durch einen Wohnturm (donjon) komplettiert wird. Auch das alte Rathaus am Kai ist eine Sehenswürdigkeit.
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Geschichtsschreibung über Ooltgensplaat und Den Bommel reicht bis ins Jahr 1481 zurück, in die Zeit, als die umliegenden Groden benutzt wurden, um aus den Mooren Torf zu stechen und Salz zu gewinnen.
Als das Gebiet eingedeicht wurde und eine Entwässerungsschleuse errichtet wurde, entstand das Dorf Den Bommel.
Der Name ruft bei vielen Niederländern Assoziationen mit der bekannten Comic-Figur Olivier B. Bommel, einem Herrn von Stand, hervor. |
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Achthuizen wurde früher von einem Deich durchschnitten, der das Dorf teilte. Ein Teil gehörte zu Ooltgensplaat, der andere zu Den Bommel, wodurch es sogar zwei Bürgermeister gab. .
Bemerkenswert ist auch, dass das Dorf aus der Luft betrachtet die Form einer 8 hat.. |
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Dass Oude Tonge (oud = alt) eine weit zurückreichende Geschichte hat, deutet der Name bereits an. Die Niederländisch Evangelische Kirche im spät-gotischen Stil macht dies ebenfalls deutlich. An der Fassade befindet sich die Jahreszahl 1499. Oude Tonge, früher ein lebendiger Handelsplatz, liegt an der Grevelingen und dem Hafen, der in die Krammer mündet. Heute sind es vor allem Touristen und Urlauber, die das Bild bestimmen. Am Fuße des mächtigen Seedeiches befindet sich nämlich ein schöner Urlaubsort. |
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Die Siedlung Zuidzijde wird durch einen Wasserturm markiert. Mit dem Anlegen von Trinkwasserleitungen auf Goeree-Overflakkee war der Bau eines solchen Turmes unumgänglich. Der Turm mit seinen zwei Reservoirs von je 200m³ ist nicht mehr in Gebrauch und wurde wie so viele andere Wassertürme zu einem Wohnhaus umgebaut.
Die Siedlung Langstraat besteht aus nur wenigen Straßen und liegt in der Nähe des Naturgebietes Galatheepolder.
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