Naturschutzgebiete
Die Süd-Holländischen Inseln werden im Volksmund oftmals als der Vorgarten von Rotterdam bezeichnet. Nur in geringem Abstand zu den Industriegebieten liegen einige Naturschutzgebiete mit besonderer Flora und Fauna, meist von viel Ruhe und Weite umgeben.
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Die meisten Naturgebiete wie die Dünen von Voorne und der Kop van Goereem, werden durch die Verbände Natuurmonumenten (Naturdenkmäler) und. Zuid-Hollandse Landschap (Süd-Holländische Landschaft) verwaltet.
Einige Naturschutzgebiete wie z.B. die Bernisse, das Oostvoornse Meer und das Brielse Meer werden als Erholungsgebiete genutzt. Auf den Schlicken von Flakkee einem ausgetrockneten Gebiet am Haringvliet und Grevelingen weiden Heckrinder (Bos domesticus) und Norwegische Fjordpferde. |
Durch den Bau der Maasvlakte in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts entstand an verschiedenen Stellen der Region neuer Raum für die Natur. So hat sich am Strand in der Nähe von Oostvoorne ein dynamisches Schlickgebiet entwickelt, in dem selbst Seehunde regelmäßige zu Gast sind.
Ein weiteres Stück neuer Natur entstand auf der Landzunge bei Rozenburg, wo schottische Hochlandrinder grasen.
Auf der Maasvlakte selbst wurde ein Vogelschutzgebiet eingerichtet.
Die Naturschutzgebiete sind häufig – unter bestimmten Bedingungen und wahlweise mit oder ohne fachkundige Begleitung - der Öffentlichkeit zugänglich.
Das ganze Jahr hindurch werden Naturexkursionen organisiert.





